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RHEINFELDER WOCHE
Dienstag, 6. Februar 2024 | KW 6 | 25. Jahrgang | Inserateannahme: 062 823 83 88 | Redaktion: 062 822 07 70 | info@rheinfelderwoche.ch | www.rheinfelderwoche.ch
WEITER GINA BARBARA CORINNE
BILDUNG KARPF HINTERMANN REMUND
Die Branche boomt Sie will jungen Leu- Die Generaldirektorin Die Autorin macht
und auch dieses Jahr ten eine Plattform in von Terre des hom- sich Gedanken über
lassen sich viele zur der Schönheitsbran- mes und ihr Team die Weisheit, die ge-
Bildungsfachperson che bieten, und ihnen setzen sich unermüd- rade jetzt eine wich-
ausbilden. so den Sprung in die lich für notleidende tige psychologische
Selbstständigkeit er- Kinder ein – die Not Kompetenz ist.
möglichen. ist gross.
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«Die Initiative treibt die AHV in den Ruin»
Die AHV-Renten sind nur noch bis 2030 gesichert, danach Momentan scheint das Volk an
wird jedes Jahr mehr ausgegeben, als eingenommen wird. einer 13. AHV-Rente Gefallen zu
Angesichts dessen, dass in den nächsten 10 Jahren weitere finden. Das kennt man so in der
500'000 Menschen das Rentenalter erreichen werden, muss Schweiz eigentlich nicht: Eine
das Sozialwerk dringend saniert werden. Die Priorität sollte durchaus populistische Initiative
also klar sein, das aktuelle Rentenniveau für alle Genera- wie die 13. AHV-Rente hat gute
tionen zu sichern. Die 13. AHV-Rente fordert stattdessen Chancen, angenommen zu wer-
einen nicht-finanzierten Ausbau nach dem Motto «nach mir den, oder wie sehen Sie das?
die Sintflut». Die Initiative würde die AHV-Kasse im Rekord- Ja, leider stehen die Chancen
tempo leeren und hinterlässt kommenden Generationen einen für die Initiative nicht schlecht.
riesigen Schuldenberg. Wieso es am 3. März ein klares NEIN Es geht jetzt darum, die Stimm-
zur 13. AHV-Rente braucht, erklärt hier Kurt Gfeller, Vizedi- bürgerinnen und Stimmbürger
rektor und Co-Leitung des Schweizerischen Gewerbeverban- von der Schädlichkeit dieser
des sgv. Vorlage zu überzeugen. Wenn
wir alle Gegenkräfte mobilisie-
Am 3. März stimmen wir über nenprinzip aufgebläht. Was be- ren, können wir diese Abstim-
eine 13. AHV-Rente ab. Was will deutet dies konkret? mung gewinnen.
die Vorlage? Es würde sehr viel Geld an Per-
Kurt Gfeller: Die Volksinitia- sonen verteilt, die das gar nicht Interview: Corinne Remund
tive fordert für alle Bezügerin- nötig haben. Bezahlen müssten
nen und Bezüger einer Alters- das die Jungen im Allgemeinen
rente einen jährlichen Zuschlag und Familien mit Kindern im
in Höhe eines Zwölftels der Jah- Speziellen. Initiative für eine
resrente, also eine 13. AHV-Al- 13. AHV-Rente
tersrente. Beziehen Reiche auch bei der
13. AHV-Rente die höhere Rente Ziel der Initianten ist es,
Wie soll die 13. AHV-Rente fi- als ärmere Bezügerinnen und dass Personen, die AHV
nanziert werden? Bezüger? beziehen, eine zusätzli-
che Rente ausbezahlt be-
Der Bund müsste eine Milliarde Ja, die Bezüger einer Minimal- kommen. Neu statt 12 also
Franken zusätzlich in die AHV rente bekämen einen Zustupf Bild: sgv 13 Renten. Für Einzelper-
einschiessen, was unweigerlich von rund hundert Franken. Die 13. AHV-Rente fährt die AHV und somit die Renten zukünftiger Generationen sonen würde die jährliche
weitere Sparprogramme und Reiche AHV-Rentner, darunter finanziell an die Wand, führt zu einer unfairen Umverteilung von Arm zu Reich Maximalrente um 2450 auf
Steuererhöhungen zur Folge viele Millionäre, bekämen zu- und geht verschwenderisch mit unseren Ressourcen um. 31'850 Franken steigen, für
hätte. Daneben müssten ent- sätzliche 200 Franken. Das ist Ehepaare um 3675 Franken
weder die Lohnabzüge oder die total unsozial. Mehrausgaben von fünf Milliar- nicht mehr finanzierbar. Die auf insgesamt 47'775 Fran-
Mehrwertsteuersätze um min- den Franken – schlicht unver- Generationensolidarität würde ken. Ergänzungsleistun-
destens ein Prozent erhöht Der «Dreizehnte» würde zu- antwortlich. überstrapaziert. Die Initiative gen sollen dabei nicht ge-
werden. Oder aber eine Kom- dem die vorausgesagte finan- treibt die AHV in den Ruin. kürzt werden, die Initiative
bination aus diesen beiden toxi- zielle Schieflage der AHV noch Welche langfristigen Fol- kommt also auch bedürfti-
gen Rentnern zugute. Der
schen Massnahmen. verschärfen. gen hätte eine solche sinnlose Welche Konsequenzen hätte eine Bundesrat und das Parla-
Ja, trotz wiederholten Zusatz- Mittelverschwendung für die 13. AHV-Rente für unsere KMU? ment lehnen die Vorlage ab.
Die an alle ausbezahlte 13. finanzierungen taucht die AHV nächsten Generationen? Steigende Lohnabgaben sind
AHV-Rente der Linken wird ein- schon bald wieder in die roten Sie wäre für kommende Gene- sehr schädlich für die KMU, da www.zukunft-sichern.ch
mal mehr nach dem Giesskan- Zahlen ab. Das sind jährliche rationen schlicht und ergreifend sie die Arbeit verteuern.

